Stiftungsweingut

Freiburg

Über 700 Jahre gelebte Weinkultur
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Weinausbau im Jesuitenschloss Merzhausen
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Natürlichen Geschmack bewahren
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Auf gutem Grund
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Wir schaffen unvergessliche Momente
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Das Stiftungsweingut Freiburg im Jesuitenschloss
Weinkultur und Genuss seit 1298

Seit dem Mittelalter ist das Stiftungsweingut im Besitz der Heiliggeist­spital­stiftung Freiburg. Der Ursprung des Weingutes resultiert daraus, dass im Mittelalter die Pfründner neben anderen Vermögenswerten Rebberge ins Spital einbrachten und sich dadurch die Pflege darin sicherten. Gekeltert wurde der Wein in der eigenen Spitaltrotte, die im Jahre 1298 erstmals urkundlich erwähnt ist. Somit fließen über 700 Jahre Erfahrung in den An- und Ausbau der Weine vom Stiftungsweingut Freiburg und stehen für höchste Ansprüche an Qualität und Geschmack.

Im Laufe seiner über 700-jährigen Geschichte wechselte das Weingut mehrmals seinen Standort, bis es im Jahre 1985 in das Jesuitenschloss über der Stadt Freiburg umsiedelte. Moderne Kellereieinrichtungen, eine Probierstube, die »Zunftstube der Rebleute zur Sonne« für Weindegustationen sowie die verpachtete Gaststätte mit dem herrlichen Blick über den Westen Freiburgs bis hin zum Kaiserstuhl bieten dem Weingut beste Bedingungen. Das Stiftungsweingut Freiburg ist Mitglied in der Vereinigung europäischer Stiftungsweingüter.
DIE HISTORIE – VOM GENUSS UND DER FÜRSORGE

Die Geschichte des Heiliggeistspitals mit seinem Weingut in Freiburg reicht bis in die Zeit des Hohen Mittelalters, bis in die Gründungsphase der Stadt zurück. Im Zentrum der Stadt gelegen, betreute und pflegte das Spital zum Heiligen Geist seit seiner Entstehung Arme, Kranke und andere Bedürftige.

Der Wein hatte für das Spital große Bedeutung: als Getränk und Medizin für die Betreuten, als Einnahmequelle für den Spitalhaushalt, aber auch für die Liturgie.

07.07 1297

Seit der ersten urkundlichen Erwähnung von Weinbau am 07.07.1297 strebte das Spital danach, über eigene Einnahmen aus dem Weingut zu verfügen.

1298

Im Jahre 1298 wird erstmals eine »Spitaltrotte« auf dem Gebiet des heutigen Stadtgartens erwähnt. 

Um 1300

Um 1300 beschäftigte das Weingut des Heiliggeistspitals bereits einen eigenen Rebmeister, der den spitaleigenen Rebhof bewirtschaftete. In zahlreichen Stiftungen wurde das Spital mit Weineinkünften bedacht, um die ärmsten und schwächsten Kranken zu stärken und zu laben, aber auch um die Pfründner mit dem ihnen zustehenden so genannten Pfründwein zu versorgen.

In zahlreichen Stiftungen wurde das Spital mit Weineinkünften bedacht, um die ärmsten und schwächsten Kranken zu stärken und zu laben, aber auch um die Pfründner mit dem ihnen zustehenden so genannten Pfründwein zu versorgen.

In dem abgebildeten Kelch des Heiliggeistspitals (um 1270) reichte man geweihten Wein zur Abwehr von Gift und bösem Zauber, für die Gesundheit und Segen auf den Feldern und auch bei Hochzeiten. Selbst den zum Tode Verurteilten gönnte man auf dem Weg zur Richtstätte einen letzten Trunk.

1340

So verfügt auch eine Stiftung aus dem Jahre 1340, dass »jeden Tag wenn es zu viere lütet, vier Maß Wein (6 Liter) an die schwächsten Kranken gegeben werden soll«. Wer mit der Verabreichung dieses Weines beauftragt war und diese Pflicht vernachlässigte, »sollte für jeden Fall mit sieben Tagen Wassertrinken bestraft werden und ebenso lange auf dem Boden essen«. Das Spital verzeichnete infolgedessen stets einen hohen Verbrauch. Er lag zum Beispiel im Jahr 1484 bei rund 38 Fuder Wein (über 40.000 Liter). 
DIE HISTORIE – VOM GENUSS UND DER FÜRSORGE

Die Geschichte des Heiliggeistspitals mit seinem Weingut in Freiburg reicht bis in die Zeit des Hohen Mittelalters, bis in die Gründungsphase der Stadt zurück. Im Zentrum der Stadt gelegen, betreute und pflegte das Spital zum Heiligen Geist seit seiner Entstehung Arme, Kranke und andere Bedürftige. Der Wein hatte für das Spital große Bedeutung: als Getränk und Medizin für die Betreuten, als Einnahmequelle für den Spitalhaushalt, aber auch für die Liturgie.

1298

Im Jahre 1298 wird erstmals eine »Spitaltrotte« auf dem Gebiet des heutigen Stadtgartens erwähnt. 

07.07 1297

Seit der ersten urkundlichen Erwähnung von Weinbau am 07.07.1297 strebte das Spital danach, über eigene Einnahmen aus dem Weingut zu verfügen.

Um 1300

Um 1300 beschäftigte das Weingut des Heiliggeistspitals bereits einen eigenen Rebmeister, der den spitaleigenen Rebhof bewirtschaftete. In zahlreichen Stiftungen wurde das Spital mit Weineinkünften bedacht, um die ärmsten und schwächsten Kranken zu stärken und zu laben, aber auch um die Pfründner mit dem ihnen zustehenden so genannten Pfründwein zu versorgen.

In zahlreichen Stiftungen wurde das Spital mit Weineinkünften bedacht, um die ärmsten und schwächsten Kranken zu stärken und zu laben, aber auch um die Pfründner mit dem ihnen zustehenden so genannten Pfründwein zu versorgen.

1340

So verfügt auch eine Stiftung aus dem Jahre 1340, dass »jeden Tag wenn es zu viere lütet, vier Maß Wein (6 Liter) an die schwächsten Kranken gegeben werden soll«. Wer mit der Verabreichung dieses Weines beauftragt war und diese Pflicht vernachlässigte, »sollte für jeden Fall mit sieben Tagen Wassertrinken bestraft werden und ebenso lange auf dem Boden essen«. Das Spital verzeichnete infolgedessen stets einen hohen Verbrauch. Er lag zum Beispiel im Jahr 1484 bei rund 38 Fuder Wein (über 40.000 Liter). 

In dem abgebildeten Kelch des Heiliggeistspitals (um 1270) reichte man geweihten Wein zur Abwehr von Gift und bösem Zauber, für die Gesundheit und Segen auf den Feldern und auch bei Hochzeiten. Selbst den zum Tode Verurteilten gönnte man auf dem Weg zur Richtstätte einen letzten Trunk.

Das Weingut-Team
Partner in Sachen Wein

Kilian Hunn

Betriebsleiter und Winzer

Stefan Steinheuer

Vertrieb und Marketing

Mit dem neuen Team bestehend aus Herrn Kilian Hunn als Betriebsleiter und Winzer sowie Herrn Stefan Steinheuer für das Marketing und den Vertrieb ist das Stiftungsweingut in besten fachlichen Händen.

WEINBAU UND KELLER
Unser Qualitätsanspruch

Der einzigartige Erfahrungsschatz von über 700 Jahren Weinan- und Ausbau, die herausragenden Lagen und Orte und der jeweils unverwechselbare Ausdruck des Terrroirs sind für uns maßgebend für die neue Einordnung der Weine mit dem Jahrgang 2020 in eine dreistufige Qualitätspyramide. Das ist unser Ansatz und Hauptaugenmerk: Rebsorte, Ort und die kleinste territoriale Einheit, die parzellengenaue Einzellage. Bei der Vinifikation möchten wir den natürlichen Geschmack bewahren und authentisch in die Flasche bringen. Die Gutsweine werden zum größten Teil im Edelstahlfass ausgebaut und zeigen deutlich unsere Winzerhandschrift. Trockene und fruchtbetonte Weine für jeden Tag.

Die Ortsweine werden im traditionellen Eichenholzfass ausgebaut und liegen noch lange auf der Feinhefe, wo sie auch teilweise den biologischen Säureabbau vollziehen. Das verleiht ihnen eine vielschichtige Struktur und Charakter. Die Schlossbergweine vom Gneis haben eine ausgeprägte, salzig-mineralische Art. Den Trauben erlauben wir einen längeren Maischekontakt, um die vielfältigen Aromen und feinen Gerbstoffe zu extrahieren. Der Ausbau erfolgt im Edelstahl und verschiedenen Eichenholzfässern. Alle Rotweine werden auf der Maische vergoren und durchlaufen den biologischen Säureabbau (BSA) und werden zum größten Teil im großen Eichenholzfass und Barriques ausgebaut.

Gutsweine

Freiburger Weine für jeden Tag, Rebsortenklassiker, mit unserer persönlichen »Winzerhandschrift«. Der gelungene Einstieg in unsere Qualitätspyramide. Trocken, frisch und fruchtig.

Ortsweine
Freiburger
Niederrimsinger

Gewachsen auf Kalk und Löss lassen Charakterweine aus besten Lagen in Orten um Freiburg und am Tuniberg entstehen. Ausgebaut im traditionellen Eichenholzfass.

Lagenweine
Freiburger
Schlossberg

Sonne, Gneis und kühler Wind. Exzellente Zutaten für einzigartige Steillagenweine. Langer Ausbau auf der Feinhefe, Ausbau im Edelstahl und Barrique. Weine mit enormem Reifepotenzial.

Unsere Lagen
Die Böden des Breisgaus und das Plus an Sonne

SPITZENLAGE FREIBURGER SCHLOSSBERG

Eine Besonderheit mit Alleinstellungsmerkmal bildet unsere Einzellage Freiburger Schlossberg. Eine Steillage, mit Stützmauern in Querterrassierung angelegt, mit bis zu 60 Prozent Steigung, teils bis zu 360 m über der Stadt gelegen. Die Böden sind von dem metamorphen Gneisgestein geprägt. Das Terroir ist beeinflusst durch einen kalten Fallwind, dem »Höllentäler« aus dem Schwarzwald, der die Trauben stets kühlt und so die Säure und das besondere Aroma in der Traube bewahrt. Wir haben die Burgundersorten Weiß‑, Grau‑, Spätburgunder und Chardonnay, Gutedel sowie Riesling und Merlot im Anbau.

LÖSSBODEN AM TUNIBERG

Unsere Weinberge liegen zum Großteil westlich von Freiburg am Tuniberg in den Gemarkungen der Freiburger Umlandgemeinden Opfingen, Tiengen, Munzingen sowie in Niederrimsingen und sind ein Teil mehrerer Bruchschollen, die aus Verwerfungen der Freiburger Bucht am Oberrheingraben entstanden sind. Die Böden sind von Löss und Kalk geprägt und verleihen unseren Weinen den besonderen Charme und Charakter.

Weinregion Breisgau – eine schöne Entdeckung
Gäste fühlen sich hier wohl

Der Breisgau zählt zu den beliebtesten deutschen Urlaubszielen. Zahlreiche Besucher und Besucherinnen werden durch das milde Klima und die vielfältigen Freizeitmöglichkeiten angelockt. Der Breisgau liegt eingebettet vom Rhein im Westen und vom Schwarzwald im Osten. Im Norden liegen die Städte Kenzingen und Herbolzheim und am Rande des südlichen Schwarzwalds die Fauststadt Staufen und Bad Krozingen.

Hier herrscht perfektes Klima mit den nachweislich meisten Sonnenstunden. Ausflüge und Outdooraktivitäten wie Wandern, Radfahren, Klettern, Skifahren und Langlauf im Winter locken besonders aktive Gäste an. Wer Erholung sucht, findet sie in der vielfältigen Landschaft am Tuniberg, dem blühenden Garten Freiburgs, im Markgräflerland und der Universitätsstadt Freiburg.

Gemütliches Bummeln durch die historischen Städtchen, Spaziergänge in den Weinbergen, kulturelle Veranstaltungen und kulinarische Vielfalt bietet diese attraktive Region. Beeinflusst durch die Nähe zu Frankreich gilt der Breisgau zurecht als Genussland! Geselliges Beisammensein bei einem guten Glas Wein, wie es der Badener liebt, findet in den Straußwirtschaften, bei Weinfesten und Hocks oder in den Restaurants und Wirtschaften statt.

Gäste fühlen sich im Breisgau wohl – manche bleiben für immer.

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